Archiv

Archiv für die Kategorie ‘BDSM’

Der Vorführsklave

August 21, 2009 chatlady 7 Kommentare

Im Chat unterhalten sich Senderin und Gast miteinander in einer vertrauten persönlichen Anrede. „Hi, wie geht es dir?“ oder er sagt: „Na, du geiler Feger“ ganz beliebt ist „Hi du geile Sau“ – schön derb sollte es sein. Eine Umgangssprache, die sich von der vom Partner unterscheidet. Kommt ein Gast so derb in den Chat, stört mich das wenig, denn er ist schon heiß drauf oder will sich schon verbal heiß machen. Das ist für mich einfacher, als ihn so richtig versaut anzufeuern. Ich komme so auf die Schnelle gar nicht auf solche versauten verbalen Aufgeilworte, die ihm den Zahn tropfen lassen.

Aber es gibt auch Gäste, die sind zurückhaltend und höflich, sprechen mich sogar mit Sie an „Wie geht es Ihnen?“ oder so ähnlich. Dann sehe ich schon zwischen den Zeilen die Nachtigall trapsen. Er ist von der Sorte, der es auch so richtig versaut mag, aber nicht in dem Format von „Sau rauslassen“ sondern eine geile Domina soll seinem Schwanz so richtig einheizen. Und damit die Spannung ganz langsam auf den Siedepunkt steigt, füttere ich seine Fanasie nach seinem Geschmack. Aus ein paar zufällig gemachten Hinweisen seinerseits servier ich ihm dann eine virtuelle Session nach seiner Vorlag.

Was möchtest du schönes von mir sehen?

Ich stelle mir vor, wie eine dominante reifre Frau mich benutzt und ich ihr dienen muß.

Bist du devot?

Ja

Mehr …

Der Schlappschwanz

Februar 1, 2009 chatlady 4 Kommentare

So langsam kenne ich die Gewohnheiten meiner Pappenheimer am Wochenende schon. Erst schlagen sie sich die Wochenend Nächte um die Ohren und dann schlafen sie bis in die Puppen und wenn sie dann den Kopf wieder hochbekommen, stellen viele von ihnen fest, dass sie keine abbekommen haben – weder eine auf Zeit noch eine für die Nacht. Eine Braut meine ich  – mit der man es am Wochenende so richtig heiß treiben kann und wenn es mit der Hemmungslosigkeit passt, dann sogar die Triebe gemeinsam ausleben.

Doch so einfach läuft es für so manch Mann auf der Wochenendpiste dann doch nicht ab und sie wachen so gegen 14 Uhr  – wenn sie Glück haben ohne Kater – ohne eine heiße Braut auf

Zum Glück ahne ich als Senderin vom traurigen Erwachen und legt mich noch vor seinem Aufstehen auf die Lauer in dem Chatportalen und nicht umsonst, was meine Zeit betrifft und auch für ihn ist es nicht umsonst, auch wenn er dafür zahlen muss. Dafür gestatte ich ihm Blicke, für deren Aussicht Livemänner eher ackern müssen, ja sogar mir ihren Charme zu Füßen legen, wenn es sein muss  ;-) .

Doch im Sexchat gehts für ihn eher unkompliziert.

Zeig deinen Arsch – zeig dein Gesicht – zeig mir deine Votze – zeigt mir deine Rosette.  Das alles sind die schnellen Nummern und regen mich weder auf noch regen sie meinen Geist an.

Doch ab und zu schneit ein Gast rein, der es mal ganz anders haben will und dazu braucht es  nicht nur Oberweite und einen strammen Arsch, nein, dazu muss ich sogar meinen Geist anstrengen und meine Fantasie herausfordern

Mehr …

Chronologie einer Chatnacht

Januar 28, 2009 chatlady 4 Kommentare

.Wer bei mir liest…..weiß, das ich öfter mein Layout wechsle. Wieder mal ein anderes Erscheinungsbild im Internet, im Blog und vielleicht auch im Sexchat.

So häufig, wie ich mich im Chat wandeln muss, so häufig muss ich verstehen, gegensätzliches zu verbinden um den zahlreichen Wünschen der Gäste im Chat gerecht zu werden.

In Gegensatz zu gestern ist es im Chat heut eher ruhig, vielleicht liegt es daran, dass die Männer heut unlustig sind, aber vielleicht auch, weil heut Fußball war und sie trinken lieber ein Bier auf die Tore, die geschossen oder auch nicht geschossen wurde.

Doch gestern abend wußte ich nicht, wo mir der Kopf stehen sollte. Damit ich alle unter einen Hut bekam, gab ich einigen  Stammkunden zu verstehen, dass sie mich nicht für sich allein haben. Jeder von ihnen kam auf seine Weise damit klar.

Einer sagt : „Mir egal“ der andere „Ok, komme ich etwas später zu dir rein“ Auf diese Wiese reihten die Gäste sich an- oder hintereinander.

Erst kam der romantische Gast auf seine Kosten.

Mehr …

Eine alte Geschichte

Januar 14, 2009 chatlady 2 Kommentare

„Als die Musik vorüber war, trat Ruhe ein, eine Heiterkeit, eine Verbindung mit dem Leben und eine Bejahung der Existenz.
In dem sie uns die Hölle zeigten nahmen sie uns in dem Himmel mit;
Indem sie den Tod herbei riefen, sorgten sie dafür, das wir uns lebendig fühlten;
Indem sie uns mit Entsetzen konfrontierten, wurden wir frei, um mit ihnen die Freude zu feiern;
Indem sie unsere Empfindungen der Hoffnungslosigkeit und der Trauer bestätigten, führten sie uns in die Freiheit“

Schauer oder Schmerz ?

Schauer ist die Furcht vor der Begegnung mit unserer Angst. Im Zustand des Schauers sind wir im Alarmzustand, um darauf vorbereitet zu sein, uns im nächsten Moment verteidigen zu müssen.
Wir wissen nicht, aus welcher Ecke die Gefahr zu erwarten ist.
Wir wissen nicht, was im nächsten Moment uns passieren wird.
Wir wissen nicht, ob wir der drohenden Gefahr gewachsen sind.
Wir befinden uns im Niemandsland und sind allein, mit unserer Fantasie, die durch die Furcht  gefüttert wird. Alles können wir uns ausmalen, weil alles möglich ist. Wir können vor der drohenden Gefahr fliehen, wir können uns ihr auch stellen. Der Alarmzustand erfasst unser gesamtes Denken, wir sind im Zustand der höchsten Konzentration, die die Entscheidung zu folge haben wird, fliehen oder stellen. Eine starke Empfindung, die den gesamten Körper erfasst, durch alle Nervenbahnen alle. Bereiche des Körpers erfasst, ihn wieder spürbar lebendig werden lässt. Wir kommen mit uns selber in Kontakt, mit unseren Ängsten. Die drohende Konfrontation mit ihr lässt uns lebendig werden.

Sind wir der Gefahr entronnen, dann tritt Erleichterung ein und innere Spannung hält jedoch noch lange an.
Schmerz ist nicht mehr die drohende Konfrontation mit der Angst, sondern verlangt die Auseinandersetzung mit ihr. Sie löscht die Fantasie aus, der Inbegriff der Angst ist Realität geworden. Wir suchen während der Auseinandersetzung mit ihr nach Konzepten, wie wir mit ihr umgehen, wie wir mit ihr fertig werden. Mit ihr kämpfen, sie erdulden, sich ihr ergeben, sich in ihr fallen zu lassen, sie als ein Teil von uns annehmen. Eine Entscheidung auf diesen Ebenen wird notwendig, ohne sie geht es nicht, sonst wird sie unerträglich, treibt uns in den Wahnsinn, denn wir können ihr nicht mehr entfliehen.

Haben wir ein tragfähiges Konzept gefunden, dann tritt Erleichterung ein.

Schmerzen sind die stärksten Empfinden, sie sind körperlich spürbar, lassen uns fühlen, wir sind noch am Leben.

Schauer oder Schmerz, es ist ein Spiel mit der Macht. Der Mächtige ist immer der, der dieses Spiel in der Hand hat, der Ohnmächtige, immer der, der der Macht ausgeliefert ist.

In den zwischenmenschlichen Beziehungen geht nicht nur im sexuellen Bereich um Macht, sie wird in vielen Lebensbereichen ge- und benutzt. Dies geschieht dann von den Beteiligten unbewusst. Sie fügen sich gegenseitig Schmerzen zu, oder lassen ihn Erschauern, indem sie drohen, mit Liebesentzug z.B., sind gefangen ihn ihrem Spiel. Alles geschieht ohne Vorwarnung, ohne Absprache, ohne Respekt voreinander.
Anders in der Welt der Sexualität, indem das Spiel mit der Macht in gegenseitigen Einvernehmen und Absprachen gespielt wird. Das setzt voraus, dass die Partner sich gegenseitig respektieren und er die Wünsche der anderen kennt.

Ob er die drohende Konfrontation wünscht oder sie Konfrontation an sich erleben will.

Ober er nur bis in den Bereich der Fantasie vordringen will oder eine direkte Auseinandersetzung erleben will……………

Kategorien:1, BDSM, Fantasien, Spielarten Schlagworte:

geschlagen

November 16, 2008 chatlady Kommentieren

geb ich mich nicht. Auch wenn ich den Eindruck hatte, dass in den letzten Wochen den männlichen Gästen die Finanzkrise schwer auf den Sack geschlagen wäre. 

Doch an den Wochenenden scheint das alles nicht mehr wahr zu sein und sie kommen wieder in Scharen ;-) .

Auch so manch skrurriler Gast reiht sich in die Schlage der heißen Jungs mit ein, die sich ihre Fantasie übers uns als Senderin bedienen lassen.

Den Vorteil der einseitigen Tonübetragen hab ich ja schon  letzten Bericht erwähnt. So kann ich mich auf die Geräusche konzentrieren, die sich über die Tastatur nur schwer übetragen lässen. „Aua“ oder „Stöhn“ und all die anderen Töne, die dem Körper entweichen, wenn er in geiler Stimmung ist.

Für diesen Gast hab ich mich heut schon 40 Minuten und gestern 30 Minuten geschlagen. Was ich in der Hand halte ist keine Peitsche, sondern ein Ledergürtel, der seinen Enden jeweils 10 kleine Knoten hat. Man könnte fast sagen, es ist eine 10köpfige Katze, die mit ihren kleinen harten Endpunkten schmerzvoll auf der Haut niederprasseln kann.

Nur per Zufall entdeckte ich gestern die andersartige Einsatzmöglichkeit meines Ledergürtels. Von nun an gehört er neben dem Vibrator zu meiner Standartausstattung. Die kleinen Lederstriemen machen zwar keine Schmerzen, doch machen sie ein befreidigendes Geräusch für meinen Gast, der mich auf Dauerschlagen ausrichtet, wenn er online ist und das ist öfter, als ich Zeit für solche Spiele habe

 Angel 2

Harte Arbeit – Part one

Mai 7, 2008 chatlady 2 Kommentare

„Das geht ja locker vom Hocker“  dachte ich, als ich mit dem Chatten in den Erotikportalen anfing. Mal die Möpse zeigen oder mal die Möse oder den Arsch zeigen und wenn es hoch kommt auch mal Sexspielzeug in Action zeigen. Alles nur spaßig, alles nur lustig.

Doch mit der Zeit änderte sich meine Einstellung zum Hocker, von dem es sich locker chatten läßt. Mitunter ist es auch harte Arbeit, die für den Chatter das Geld am Ende wert ist.

„Wir haben ja schon  lange nicht mehr gechattet“ begrüße ich ihn freudig, als er sich bei mir einloggt. Wie gewohnt zeigt er sich zu Beginn unseres Chats mit Gesicht und freiem Oberkörper. Sein freundliches Lächeln war auf die Cam und damit auf mich gerichtet. Seine winkende Handbewegung untersetzt seine freudliche Begrüßung. „Ja, ich war schon eine Weile nicht mehr bei dir im Chat“ antwortete er darauf.

Mit einem Smaltalk beginnt der Chat, der anfangs locker vom Hocker läuft. Er hatte sich schon ein Spielzeug an sein edles Stück angelegt und mir in seiner Pracht in Großaufnahme in der Cam gezeigt.

„Was soll ich jetzt machen?“ fragt er mich.

Mit dieser Frage leitet er die nächst höhere Stufe unseres Chats ein. Ich weiß, jetzt soll ich die Zügel in die Hand nehmen und meine Fantasie freien Lauf lassen. „Was kann ich ihm anbieten? Meine blanken Titten zeigen? Das wird ihn nicht vom Hocker reißen, denn es liebt ein sanftes masochistisches Vorgehen. D.H. ich sage, was er machen soll und er setzt es um.

„Hast du Klammern, Seil und Wachs da?“ frage ich, um etwas Zeit zu gewinnen.

„Ja, ich habe alles da“ antwortet er brav und wartet auf eine weitere Order.

„Dann binde jetzt mit dem Seil deine E.. ab“ fordere ich ihn auf.

„Das wird knapp“ und er zeigt auf sein Sexspielzeug „aber ich versuche es“

Und es klappt, er kann seine Ei.. abbinden und gewinnt dabei das Gefühl, eine Frauenhand hat sie fest im Griff“

„Und was soll ich jetzt machen?“ erkundigt er sich bei mir weiter. Er nimmt sein Sexspielzeug ab und präsentiert mir sein edelstes Stück in übervoller Größe.

„Jetzt mach ihn noch straffer und setze die Klammern an dein bestes Stück und deine Ei.. „

Über die Cam kann ich kontrollieren, ob er alles richtig und zu meiner Zufriedenheit macht. Ich bin zufrieden „Und nun massiere dich“ fordere ich ihn auf und er legt Hand an und ich animiere, damit es in ihm aufsteigt. Doch seine Resonanz ist verhalten, ich merke, es reicht nicht, was ich ihm virtuell aufgetragen habe.

Doch mir fällt nichts außergewöhnliches ein. „Soll ich noch Wachs auf meinen Schwanz träufeln lassen“" fragt er mich. Froh über seinen Vorschlag stimme ich zu und laß mir zeigen, wie der heiße Wachs auf seinen Schwanz träufelt. „Auf die Spitze bitte“ ich hab das Ruder wieder in die Hand bekommen und er läßt den Wachs auf die Spitze niedertropfen.

„Jetzt wieder massieren“ geb ich ihm zu verstehen und schaue zu, wie er um die Klammern herum den Wachs vom Schwanz massiert.

Ich wieß nicht, woran es liegt, aber irgendwie kommt keine erlösende Spannung auf, d.h. es kommt nicht so richtig in die Gängem was unseren Chat ausmacht. Irgendetwas fehlt, so mein Gefühl.

„Mein Schwanz will heut mehr“ läßte er seinen Schwanz mitteilen.

„Er will mehr?“ ich überlege, was ich noch nicht angeboten habe. „Was kann ich ihm noch anbieten? “ frage ich mich selbst und gehe noch mal in die Wiederholungsschleife. „Lass noch einmal heißen Wachs über deinen Schwanz träufeln, aber so das er dick mit Wachs belegt ist.

Aufmerksam folge ich seinen Handlungen und überlege, was dann kommen könnte.

Nach dem Wachs wichst er nochmal und ich hoffe, dass ihn das eine Stufe höher bringt.

„Mein Schwanz will heut mehr“ fordert er mich zum wiederholten mal zu einen neuen Vorschlag auf.

„Er braucht heut starke äußere Reize, um die in die Gänge zu kommen“ denke ich mir und überlege krampfhaft, was er jetzt machen soll, damit es zu einer Reizüberflutung über die Haut kommt.

„Jetzt schlage mit der flachen Hand da hin“ und ich zeige ihm an meinem Körper, wo er die Treffer landen soll. Auf den Oberschenkeln, innen und außen, auf den Schwanz und die Eier.

Ich folge wieder seinen Handlungen, sehe zu, wer sich wichst und schlägt.

„Weiter machen! „

 “Nicht aufhören!“

„Laß zum Schlagen deine Wut raus!“

Und sehe, wie er umsetzt, was ich sage und ich merke, jetzt kommt es in die Gänge, die Spannung steigt.

„Nicht nachlassen !!!“

„Laß die Schläge brennen !“

„Stecke deine ganze Wut mit rein!“ ich feurere ihn an bis er voll drauf ist und es bald nicht mehr halten kann.

„Weiter, weiter, weiter“ sporn ich an.

„Er platzt bald“ kommt es zurück.

Ich habs geschafft, er hat es geschafft und er kommt ihm, wie schon lange nicht mehr.

„Das war heiß“ er hat die Cam wieder hochgestellt. Erleichtert schaut er in die Cam. Ich sehe nun wieder sein freundliches Gesicht und ein unübersehbares Lächeln in seinem Gesicht.

Wir verabschieden uns mit einem Winken „Bis zum nächsten mal…“ und mit einem Klack ist er aus meinen Chatraum verschwunden….

Kategorien:BDSM, Erotik, Spielarten

harter Weg zur Trance

April 28, 2008 chatlady 3 Kommentare

Wer sich entscheidet, in den Erotikchat zu gehen, läßt sich mit Männern auf einer distanzierten Ebene ein, die genügend Raum zwischen beiden schafft, dass häufig die Begegnung schon mit ihrem Ausloggen vergessen ist. So zahlreich sind die Chatter und nur wenige unterscheiden sie sich voneinander. Obwohl so mancher das absolute Extrem kreiieren will, ist es doch die Wiederholung der Wiederholung. Von hinten, von vorne, mit Zoom und Spielzeug, am Ende ist es immer das selbe. Er hat super abgespritzt und geht erleichert zur Arbeit oder ins Bett, je nachdem, was grade vor ihm liegt. Für uns kommt der Nächste Chatter und wickelt mitunter die selbe Spule wie sein Vorgänger ab. Auch ich als Senderin spule dann mein Programm ab und so passen wir in dem Moment zusammen, wie die Faust aufs Auge.

Das alles läßt sich wie am Schnürchen machen, wenn wir Senderinnen keine Telefonleitung geschaltet haben. Diese Möglichkeit bieten die Portale an und so kann der Chatter noch zusätzlich eine – für ihn teure – Telefonleitung zwischen ihm und seiner Senderin aufbauen. Das ist sozusagen Sextelefon mit Bild.

Und für so ein Portal hab ich eine Weile gearbeitet. Neben dem Bildchat hielt ich das Telefon in der Hand und setzte seine Wünsche um und versetzte ihn gleichzeitig mit gesprochenen Worten in Hochstimmung. Das war der gewohnte Ablauf ging wie das Brötchenbacken wie am Schnürchen. Immer die selben Wünsche, immer die selbe Animation. Der Chatter bestimmt, wo es lang geht.

Auch dieser Chatter – der zeitgleich mit mir das Telefonat führte. Doch war er schon vom ersten Augenblick für mich eine Ausnahme, denn er tönte mir nicht gleich seine geilen Worte ins Ohr, sondern bat mich mit ruhigen Worten:

„Magst du mir zuschauen“?

„Klar“antworte ich „warum nicht“ und glaubte schon zu wissen, was jetzt kommt.

Dann brachte er sich  in eine Position, in der ich fast seinen ganzen Körper sehen konnte. Nur seinen Kopf konnte ich nicht sehen.

Vor meinen Augen band er sich seine Hoden ab und behängte sie mit einen 5 Kiloschweren Gewicht. Das war eine Scheibe seiner Gewichte zum Gewichtheben. Er zeigte mir die Gewichtszahl und band sie dann an seinen Hoden fest, der sich schon mit der losgelassenen Scheibe in die Länge zog. Dann kam bei ihm ein Stöhnen aus dem Mund. Der schwere Scheiben zog die Hoden so lang wie es nur möglich war und ich befürchtete, sie könnten vor meinen Augen abreißen. Noch nie habe ich gesehen, dass man dem Hoden unter so einer intensiven Zugkraft setzten kann, ohne das der Mann sich dabei verletzt.

Das Stöhnen glich nicht dem Schmerzstöhnen allein, sondern aus ihm heraus entstand das Stöhngeräusch der Wolllust. Er stand breitbeinig vor der Cam, das Telefon lang neben ihm und er zeigte mir seine Wolllust unter der Last der  5 Kiloscheibe. Ich war beeindruckt, konnte es ihm aber nicht sagen, weil er sein Telefon ausschaltete. Der Anblick ging mir für Tage nicht aus dem Kopf. Unerwartet tauchte das Bild mit dem fast strangulierten Hoden wie ein kleiner Tagtraum mitten im Tagesgeschehen auf, bis es zum Glück aus meiner Erinnerung verschwand.

Doch er sorgte dafür, dass ich mich wieder an ihn erinnerte, denn für den nächsten Akt wählte er mich als Zuschauerin wieder aus.

„Kannst du mir wieder zuschauen?“ bat er mich am Telefon.

„Ja“ antwortete ich. Doch weil ich wußte, was mich jetzt erwartet, fragte ich bei ihm nach: „Hast du bei dem, was du jetzt machen willst, auch alles unter Kontrolle ?“ Meine Frage klang nicht ganz unbesorgt, denn ich wollte nicht Zeuge einer Selbstverletzung sein.  Er beruhigte mich glaubhaft und dann begannt er mit dem nächsten Akt, der noch eine Steigerung zum ersten werden sollte.

Statt der 5 Kiloscheibe zeigte er mir einen großen 10 Liter Eimer, den er sich wieder an die abgebundenen Hoden hing. Der Eimer stand zwischen seinen Beinen und er legte eine Scheibe in den Eimer. Das erste Stöhnen war zu hören. Er stellte sich mit der Last zwischen den Beinen etwas höher, so dass der Eimer mir dem 5 Kilogewicht schwingen kann. Plötzlich zeigte er mir eine zweite Scheibe, noch einmal 5 Kilo und er legte sie zu der anderen in den Eimer.

Aus seinem Stöhnen vor Schmerz hörte ich Wolllust, die ihn ganz in seinen eigenen Bann zog. Er machte das Telefon aus und überlies mich meiner Fantasie und sich selbst seinem Höhepunkt unter diesen Strapazen für seine drangalierten Hoden.

Nach diesem Gespräch mit Bild und Ton war noch keine Stunde vergangen, das rief er mich noch mal an. Er wollte es mir noch einmal zeigen.

„Ich hab noch etwas vorbereitet“ informierte er mich.

Ich sah, dass er im Hochstimmung und experimentierfreudig war. Und wieder machte ich für mich die Rückversicherung, aber es alles im Griff und unter Kontrolle hätte. „Ich mache das nicht zum ersten mal“ beruhigt er mich wieder, denn er kann meinen Befürchtung – das er sich den Hoden bei seinen Eskapaden selbst ausreist – aus meiner Stimme hören und dann begann er wieder mit seiner Action.

Er legte das Telefon beiseite und band erst einmal seine Hoden ab. Daran befestigte er den Eimer und legte erst die eine 5-Kilo-Schiebe in den Eimer und dann die Zweite Scheibe. Der gefüllte Eimer hing frei und schwingend an seinem Hoden, der sich für meine Begriffe schon bedrohlich in die Länge zog. Er stand wieder etwas erhöht, die gespreitzten Beine sozusagen auf einen Hocker oder soetwas ähnliches. Dann nahm er eine Kanne und goß aus großer Höhe Wasser in den Eimer.

Sein dumpfes Stöhnen kam über die bestendende Telefonleitung an meine Ohren. Das Gesamtbild wirkte auf mich etwas gruselig. Ein nackter Mann, der an seinen Hoden mehr als 10 Kilo Gewicht hängen hat und nur noch mit Stöhnlauten mit mir kommuniziert.

Er schien mir schon abwesend und in eine Art Trance zu sein, als er das Telefonat miteinen kleinen Knopfdruck beendete.

Kategorien:BDSM, Spielarten

Hilfe, die Stammis kommen

April 7, 2008 chatlady Kommentieren

und wenn sie kommen, dann kommen sie alle auf einmal.

Ich schreibe mir zwar die Finger wund und doch versuche die Wünsche so umzuleiten, dass sie sychron alle auf einen Punkt kommen. Dann ist es so, als gäbe es nur einen Gast und die Chats werden übersichtlicher.

Wenn ich abends einlogge, dann sind es oft die Stammkunden, die sich sofort melden. Weil sie die Profilseite ihrer Lieblingssenderin als Favorit abgespeichert haben, sehen sie sofort, wenn ich online gehe. 

Und heut kamen sie alle auf einmal zur selben Zeit. Klick hier, Klick da und klick da. Da komme ich nicht nur ins schwitzen, sondern ich bekomme auch Gewissensbisse, wenn ich einen der Stammgäste nicht die volle Aufmerksamkeit gebe kann. Dann wird es für mich eng, wenn die Wünsche so weit auseinander gehen, dass meine Show zu einer zappligen Verrenkung verkommt.

Doch heute konnte ich sie alle bündeln.

Während der eine Gast darauf warte, dass ich meine Brust mit einem Strick abgewickelt habe, warte der andere darauf, dass ich ihn auf Hochtouren bringe und der dritte wartet auf meine Anweisung. Es hält selbst einen Strick in der Hand und will von mir wissen, was er machen soll. Dieses Anweisen mögen einige Gäste sehr gern, denn diesen kleinen passiven Anteil in einem Erotikchat, in dem sie es sich im Grunde ja allein besorgen müssen, bleibt ihnen auf diese Weise erhalten.

Ich versuche die drei Wünsche zu bündeln und unter einen Hut zu bringen.

Für den ersten Gast ziehe ich einen Strick aus meinen „Zaubersack“ und zeige ihm das Material mit der linken Hand. Mit der rechten tippe ich an den zweiten Gast „Jetzt zeige ich dir, wie man pralle Möpse macht“. Dem dritten weise ich an, dass er sich nach meinem Beispiel mit seinem Strick den Hoden abbinden soll „Binde den Strick so um deinen Hoden, wie ich ihn um meine Brüste binde“ Er versteht jetzt genauer, was ich mit „Binde deine Hoden ab“ meinte und geht gleich an Werk.

Der erste wartet auf meine abgebundenen Brüste und findet den Anblick aufreizend. Er hatte etwas dominates, der gern Körperteile in Fesseln sieht.  „Ist das so richtig?“ frage ich. Er stimmt mir zu: „Geeeilll“ antwortet er.

Der zweite findet meine Brüste, die jetzt wie Ballons aussehen „Extra geiiil“ und bedauert es wieder, das ich ihm meine private Telefonnummer nicht preisgebe.

Der dritte hat seinen Hoden so abgebunden, das er so parll wie ein Tennisball aussieht. Der Blutstau im Hoden steigert seine Lust. „Ich platze bald“ schreibt er mir. „Bring es für dich  jetzt zu Ende“ schlage ich ihm vor.

Der erste ist entzückt über meine Ballonbrüste und sendet mir sein Cambild, auf dem er mir sein Prachtstück präsentiert. Liebevoll bearbeitet er ihn und bringt ihn zur Weißglut.

Der zweite ist hin und her gerissen, über meinen Einfall. ihm meinen Busen etwas anders zu präsentieren und überschüttet mich mit Komplimenten „Du bist sowas von geil“ schwärmt er mich an und verkneift sich die Nachfrage nach meiner Telefonnummer. Er ist mit sich selbst beschäftig und loggt sich erleichtert und zufrieden aus.

Der erste hat sein Prachtstück zum überschäumen gebracht und zeigt mir die Bescherung auf dem Tuch, dass er unter seinem Schwanz ausgebreitet hat und loggt sich auch zufrieden aus.

Der dritte hat sich jetzt auch zum Höhepunkt gebracht und löst den Strick vom Hoden. „Ich glaube, ich muß jetzt ins Bett gehen“ schreibt er mir noch und verabschiedet sich mit „Bis zum nächsten mal“ aus unserem erotsichen Chat.

Kategorien:BDSM, Erotik, Spaß, Spielarten, heiß

Sklavenhalterin

April 4, 2008 chatlady 2 Kommentare

Die klassische Sklavenhalterei ist – zumindest bei uns in Europa – zum Glück abgeschafft und es werden keine neuen Seiten von „Onkel Tom´s Hütte“ aufgeschlagen. Und das ist auch gut so und daran sollte sich auch in Zukunft nichts ändern.

Aber wir Senderinnen werden mit der Sklaverei auf eine ganz andere Weise konfrontiert. In fast jede Sendezeit geht eine Nachfrage nach einer Herrin bei uns ein. Eine Herrin, dich sich etweder real oder virtuell mit seinem Verlangen nach Unterwefung beschäftigt. Die Suche der Männer nach einer Herrin ist ungebrochen und findet eben auch in den Chatportalen seinen Niederschlag. Oft sagen ihre Nicks schon aus, was sie sind bzw. was sie suchen. Oder sie erzählen mir im Chat, was ihre Sehnsüchte sind und wonach sie suchen. Ich kann viele ihrer erotischen bzw. sexuellen Sehnsüchte verstehen, aber nicht erfüllen. weil sie fast alle real praktiziert werden müssen und weil ich es praktisch auch nicht tun würde.

Doch verliere ich dabei nicht dem Kopf, sondern setzte auf´s Kopfkino. Das ist der Bereich, in dem ich auch im Erotikchat weiter agieren kann. Viele Senderinnen glauben, das sie mit den Neigungen ihrer Gäste konform gehen müssen, d.h. selber eine solche Neigung in sich zu spüren. Aber das muß nicht so sein. Ein paar Informationen über die Niegungen reichen oft schon aus, um eine Basis zum Verlangen des Gastest zu finden.

Sein Nick war mir schon aus anderen Zeiten bekannt. Damals sendete ich unter einen anderen Nick. Er fragte mich, ob ich seine Herrin sein wollte.  Er hätte real keine und seine Neigung auch erst kürzlich entdeckt. Unsere Gespräche drehten sich – während ich ihm ab und zu und für sein Geld, meinen nackten Busen zeigte – über die devote und dominaten Veranlagung und das Suchen nach dem richtigen Partner.

Seit diesen Gesprächen hatte ich Monate nicht gesendet und so verlor sich unser Kontakt in der virtuellen Welt. Seit ein paar Monaten sende ich wieder – aber unter ein anderen Nick – da erschien er auch schon wieder in meinem Chatroom. Sein Nick hatte sich nicht verändert, seine Neigung ist die Selbe geblieben und an seiner Suche nach einer Herrin hat sich auch nichts geändert.

Obwohl ich ihn erkannte, gab ich mich nicht zuerkennen. Das „kennen wir kennen uns ?“ verkniff ich mir und so bleibt ich für ihn eine neue Senderin – ich sende ohne Gesicht – an die er sich mit seinem Anliegen wenden konnte.

„Ich suche eine Herrin

Weil ich sein Verlangen aus alten Zeiten schon kannte, ich deshalb nicht näher darauf eingehen mußte, klärte ich mit ihn einige andere wichtige Fragen ab.

„Suchst du real oder virtuell?“

„Sowohl als auch“ antwortete er.

„Ich kann dir nur virtuell und wenn ich auf Sendung bin als Herrin zur Verfügung stehen“ ich wollte damit klarstellen, das ich weder einen Eiertanz mache bzw. einen Eiertanz von ihm sehen wollte. Diese Klärung war wichtig für ihn und er sollte meine Dominanz spürten und sich darüber klar werden, was er sich später an meine Anweisungen halten sollte.

Eine bin Frau, die ihm eine klare Entscheidung abverlangt, um ihm später als Senderin die virtullen Aufgaben zustellen, die ihn zur Erfüllung bringen. Er stimmte zu, erklärte sich bereit, mir als virtueller Sklave zu dienen und nichts ins Quängeln abzurutschen „reales Treffen doch noch möglich?“

Ausgestattet mit Lederiemen, Wachs, Steilen und Klammern loggt er sich bei mir ein und wartet auf meine Anweisungen, die ich mir schon vorher im Kopf zurecht lege, damit ich sie im kostenpflichtigen Chat zügig übermitteln kann.

Ich nutze alle möglichen Hautreizungen, die sich ein Sklave selber beifügen kann und lasse sie mir die Empfindungen detailgenau beschreiben. Da reicht mir ein „AUUUAAA“ oder „es brennt“ auf keinen Fall, denn ich will wissen, wie der Schmerz ist, den er sich zugefügt hat. Ist er brennend scharf oder feurig heiß oder stechend oder gar brennend heiß? Die kleinen Unterschiede will ich wissen.

Doch „mein Sklave“ ist mir noch viel zu einfach in seiner Ausdrucksweise und muß noch eine Menge lernen um mir, seiner virtiellen Herrin ein angemessenes Feetback über die Selbstbehandlungen zu geben . Macht er alles richtig, folgt brav meinen Anweisungen, dann darf er es sich zur Belohnung am Ende vor meinen Augen – bzw. vor der Cam – selber besorgen und ich erwarte einen angemessenen Strahl

Kategorien:BDSM, Erotik, Spaß, Spielarten