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Blut geleckt….

hab ich erst, nachdem ich – vielleicht ? –  keine andere Wahl mehr hatte. Fast jeder zweite Gast will sich nicht nur an meinem Körper berauschen, sondern auch an meiner Stimme und an meinem lüsterenden Stöhnen. Damit hatte ich mich in den letzten Wochen eher schwer getan. Doch die Portale kamen den Wünschen der Männer nach und boten – ein Portal nach dem anderen – auch die Stimmübetragung für ihre Nutzer an. Angangs hatte ich mich dagegen innerlich geträubt, denn das Sextelefonieren steckte mir noch mit den angefangenen Gesprächen und zahlreichen Auflegern in den Knochen.

I Don't KnowEs gibt für mich nix schlimmeres als einen Gast am Telefon zu haben, der mit mir reden will und nix zu sagen weiß.   

Oh mein Goooot – das ist wie einen schweren Koloß am Bein zu haben und ihn durch eine ausgedörrte Sandwüste mitzuschleppen.  Da entwickelte sich bei mir ein Gefühl, jedmand im Schlepptau zu haben , der sich bewegen lassen will.

Vielleicht reagiere ich darauf auch eher verhalten weil ich mich selber gernvon lustvoller Kommuniktaion – wie in einem PingPong-Spiel – mitreißen gern lasse. Das heißt. der Mann auf den anderen Seite kann maßgeblich dazu beitragen, wie heiß der geile Chat läuft.

Doch an der Tonübetragung die nur einseitig läuft, d.h. der Gast kann mich nur hören, aber nicht selber mit mir sprechen, kann ich mich mittlerweile begeistern, ja sie macht mir sogar Spaß. Nicht nur dass mir das eine Menge Tipparbeit spart, ich kann mich auch tonmäßig so auslassen, dass es sogar mich heiß machen kann…..

 Lips 

  1. November 15, 2008 um 2:39 | #1

    Da würd ich aber gern mal Mäuschen spielen!

  1. November 16, 2008 um 6:27 | #1